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Die nächsten Begegnungen:

 

8. Spieltag

 

27.10.2019

14:00 Uhr

SVD Auhagen -

SV Union Stadthagen

 
 
 
 
 
 

Bossen auf dem Weg zur SVD-Legende

Der SV Düdinghausen-Auhagen marschiert derzeit mit Siebenmeilenstiefeln durch die 4. Kreisklasse Nord. Selbst die alles andere als feierfreundliche Anstoßzeit von 11 Uhr ließ die Elf von Übungsleiter Kevin Kramer beim 8:0 (6:0)-Auswärtssieg gegen die SG Enzen/Niedernwöhren III am Sonntag über sich ergehen und filettierte den überforderten Gegner nach allen Regeln der Kunst. Die große Stärke der Auhäger ist er derzeit, dass sie an jedem Spieltag eine Überraschung aus dem Hut zaubern können. Während am vergangenen Spieltag Unterschiedsspieler Nicolas Tréboute mit zwei Toren sein Comeback gefeiert hatte, tauchte dieses Mal urplötzlich der Exil-Kölner Kai Bossen in der Anfangsformation auf und ließ die gegnerischen Abwehrreihen von Beginn an ähnlich alt aussehen wie Ex-Teenie-Idol Aaron Carter. Mit zwei Toren, einem herausgeholten Elfmeter sowie exakt vier Sprints war Bossen trotz der drei Buden von Spielmacher André Husheer gefühlt der "Man of the match".

Bereits in der dritten Minute hätte Goalgetter Bossen, der in einer lauen Spätsommernacht von Tréboute beim 37. Bier für seinen ersten Saisoneinsatz verpflichtet wurde, zum 1:0 einschieben können. Der gelernte Handballer bewies aber Gespür für das empfindliche Auhäger Mannschaftsgebilde und säbelte bewusst über den Ball, um Husheer den Führungstreffer zu ermöglichen. Angespornt von diesem Traumstart zogen die Gäste nun über die spielstarken Verteidiger Sören Wilkening, Haitham Ouski und Daniel Lübking das Spiel von hinten auf und ließen Ball und Gegner laufen. Während Christian Widdels Navi noch auf der Suche nach dem Sportplatz in Enzen war, bediente der emsige Florian Pätzold seinen Sturmpartner Bossen, der das Ding aus vier Metern zielsicher in den Winkel schweißte (8.) und dabei offenbar soviel Druck auf das Spielgerät bekam, dass ein neuer Ball her musste. Doch ob platt, aufgepumpt, mit der Hand oder auch im privaten Bereich - Bossen weiß einfach mit Bällen umzugehen und erhöhte in der 22. Minuten nach Vorlage von Carl "Carlo" Grimpe auf 3:0. Spätestens als der Globetrotter mit einem Sprung durch die Luft, der selbst die Macher von "Alarm für Cobra 11" neidisch gemacht hätte auch noch einen Elfmeter herausholte, stimmte auch der vom Oktoberfestbesuch in Loccum gezeichnete Sascha Nerge in die Lobeshymnen auf Lionel Bossen ein, nicht ohne Tréboute unter der Dusche noch einen mitzugeben. "Deine beste Aktion war heute, dass du Kai mitgebracht hast", erklärte Altherren-Spieler Nerge in Richtung seines Teamkollegen. Dabei hatte er offenbar völlig vergessen, dass Tréboute nach Freistoßvorlage des schnell schaltenden Husheers technisch anspruchsvoll zum zwischenzeitlichen 6:0 abgeschlossen hatte (40.). Husheer selbst hatte per verwandeltem Elfmeter und nach Vorlage von Edeltechniker Muoayad Cemil Khodede (28./31.) seine Saisontreffer fünf und sechs nachgelegt. Trotz der drückenden Überlegenheit und eines 0:6-Rückstandes ließ sich der Sechser der Niedernwöhrer Mitte der zweiten Halbzeit zur einer gewagten Thesen hinreißen: "Ohne euren Fünfer (Bossen, Anm. d. Red.) würde es noch 0:0 stehen." Eine gesunde Selbsteinschätzung....

Im zweiten Durchgang wollte Coach Kevin Kramer die Gastgeber nicht zu sehr demoralisieren und schonte Wahlkölner Bossen. In der Tat gab es daraufhin einen kleinen Bruch im Auhäger Spiel und auch die Chancenverwertung ließ fortan etwas zu wünschen übrig. Dabei tat sich vor allem Florian Pätzold hervor, dem an diesem Tage die Scheiße sprichwörtlich am Schuhe klebte. Selbst als sich Roberto "Flomino" einen Handelfmeter schnappte, um zu seinem Torerfolg zu kommen, hatte der gegnerisch Keeper seine Finger im Spiel, doch der eingewechselte Roman Wöltge korrigierte diesen Schönheitsfehler, indem er zum 7:0 abstaubte (60.). Den Schlusspunkt setzte Rechtsverteidiger Ouski, der frei vor dem Tor die Nerven behielt (74.).

Durch den Kantersieg schob sich der SVD auf den zweiten Tabellenplatz vor und hat nun zwei Spiele gegen den direkten Konkurrenten SV Union Stadthagen vor sich. Das erste Sechs-Punkte-Duell steigt Sonntag um 14 Uhr an der heimischen Auhfield Road.

SVD rasiert Pollhagen bei famosem Tréboute-Comeback mit 5:1

Auf alten Gäulen lernt man das Reiten - dieses im Volksmund oftmals gebrauchte Sprichwort lässt sich offenbar auch auf den Fußballplatz übertragen. Angetrieben vom bockstarken Comebacker Nicolas "Zinedine" Tréboute hat der SVD Auhagen die FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen III mit 5:1 (2:0) aus der heimischen Auhfield Road geschossen und sich damit auf den vierten Tabellenplatz verbessert. "Er ist einfach eine Augenweide. Sowohl optisch als auch als Fußballer", war Abwehrchef Sascha Nerge voll des Lobes über seinen Teamkollegen, der sich nach über einjähriger Abstinenz mit zwei Treffern eindrucksvoll zurückmeldete.

Coach Kevin Kramer hatte vor dem Verfolgerduell die Qual der Wahl. Insgesamt 19 Kicker drängten in den Kader, sodass der Übungsleiter dazu gezwungen war, einigen Akteuren mitzuteilen, dass sie sich an diesem Tage nicht auf dem satten Grün vergnügen durften. Doch trotz des glanzvollen Kaders benötigten die Gastgeber eine Weile, um sich zu finden, sodass Handball-Torwart Sven Sperling im Eins-gegen-Eins Kopf und Kragen riskieren musste, um seine Elf vor einem Rückstand zu bewahrten (6.). Nur drei Minuten später klingelte es dann aber doch, allerdings auf der Gegenseite. Einen Eckball von Andre Husheer konnte Gäste-Keeper Tim Franze nicht festhalten, sodass das Leder auftropfte und Tréboute mit großer Geschwindigkeit heranrauschte, um zum 1:0 einzuköpfen. Das diente offenbar als Brustlöser, sodass Auhagen bei Ballbesitz zahlreiche spielerische Glanzlichter setzte. Immer wieder wurde der wieselflinke Daniel Lübking über links gesucht, der seinem Gegenspieler immer wieder entwischte und ihm damit quasi ein Karriereende nahelegte. Das 2:0 fiel allerdings nach einem echten Auhäger Bilderbuch-Angriff. Tréboute eroberte sich den Ball in der eigenen Hälfte, der ebenfalls überragende Flominho Pätzold sezierte mit einem messerscharfen Pass die Pollhäger Defensiv und Husheer stellte auf 2:0 (19.). Euphorisiert von ihrem eigenen Spiel ließen die Gastgeber etwas nach und waren gegen die bis dato gefährlichste Offensive der Liga zeitweilig ähnlich konfus wie sonst nur Klaus Kinski in seinen "Best-of"-Interviews. Das schien Teenieschwarm Chris Rathey überhaupt nicht zu gefallen, der fortan in seinen Tiraden das Abwehrververhalten seiner Mannschaftskollegen, das schlechte Wetter, das Renate-Künast-Urteil und die Urheberrechtsreform lautstark kritisierte, es sich dabei aber auch nicht nehmen ließen sechs Gegenspieler aussteigen zu lassen und mit seinem Abschluss nur knapp zu scheitern (29.). "Diese Probleme machen mich fertig. Deutschland muss langsam aufwachen, wenn es die Ziele des Pariser Klimaabkommens noch erreichen will", begründete Rathey seinen Wutausbruch.
Zur Pause war Coach Kramer mit all seinen Spielern, bis auf Lübking hochzufrieden, und stellte dabei das vor allem von Tréboute, Husheer und Pätzold immer wieder inszenierte Offensivspiel heraus. Im zweiten Durchgang kam der "Most improved player" Carlo Grimpe in die Partie - und das äußerst eindrucksvoll. Im Stile eines Roy Maakay antizipierte der Auhäger zweimal schon die Situation, ehe seine Gegenspieler überhaupt erkannt hatten, was Phase ist. Zunächst verwertete er eine Hereingabe des stets brandgefährlichen Pätzolds (46.), dann drückte er die Vorarbeit von "Speedy" Lübking über die Linie (54.). Die Gäste gaben jedoch nicht auf und drängten auf ihr Ehrentor. Nach einem langen Pass zog Gäste-Akteur Michael Kreft in den Strafraum und wurde dabei von Nerge rustikal umgemäht. Man munkelt, dass sich sich der Auhäger Abwehrchef damit eines Konkurrenten in seiner Altherren-Mannschaft entledigen wollte. So oder so gab es einen Elfmeter, den Janik Steinberg zum 1:4 verwandelte (63.). Fortan plätscherte das Spiel bis in die Schlussphase etwas dahin, ehe der SVD durch Rathey noch einmal einen Freistoß herausholte. Das schien Tréboute nach einer halbstündigen Kreativpause unbedingt nutzen zu wollen, sodass er sich den Ball auf der rechten Seite zurechtlegte. Während der Pollhäger Schlussmann mit einer Flanke rechnete, drehte der 35-Jährige, der auf seiner Lieblingsposition im defensiven Mittelfeld eingesetzt wurde, den Ball um die Mauer aufs Tor und überraschte damit alle, einschließlich seiner selbst. Obwohl der Gästekeeper noch dran war, hatte der Ball die Linie schon überquert, wobei der nachsetzende Christian Widdel alles versucht hatte, um den Treffer noch seinem Konto hinzuzufügen (90.+2). Davon ließ sich Referee und Adlerauge Norbert Witt nicht beeindrucken und erkannte nach Ansicht der Fernsehbilder den Treffer zurecht Tréboute an. "Ich möchte meine Leistung gar nicht so sehr in den Vordergrund stellen. Die Mannschaft hat es mir heute auch leicht gemacht", erklärte Tréboute nach seinem Comeback schmunzelnd.

4:1-Derbysieg über Hagenburg III sorgt selbst bei Coach Kramer für gute Stimmung

Nach drei Spielen ohne Sieg hat der SV Düdinghausen-Auhagen mit einem deutlichen 4:1 (3:1)-Erfolg beim TSV Hagenburg III wieder in die Erfolgsspur der 4. Kreisklasse Nord zurückgefunden. Verantwortlich dafür war vor allem eine starke erste Halbzeit und unter Umständen das Comeback von Vereinsikone Sascha Nerge, der an der Seite von Sören Wilkening seine Rolle als Abwehrchef gewohnt routiniert und altersgerecht bekleidete.
Die Gäste legten gegen die bis dato daheim noch unbesiegten Hagenburger los wie die Feuerwehr. Löschmeister Kevin Kramer schaltete sich ins Offensivspiel ein und bediente mit seiner Flanke den in der Mitte rumlungernden Chris Rathey, der aus der Drehung zum wichtigen 1:0 einnetzte (7.). Doch damit gaben sich die Männer von der Auhfield Road nicht zufrieden: Spielmacher André Husheer hatte Hagenburgs Schlussmann Marco "Kasalla!!!" ausgespäht und düpierte diesen mit einem Freistoß in Höhe der Eckfahne - 2:0 (16.). Nun funktionierte die Offensive der Kramer-Elf wie eine Ketchup-Flasche. Mit Tiki-Taka-Fußball über die Stationen Griezmann, Messi, Suarez, Messi, Pätzold stellt der SVD schon nach 18 Minuten auf 3:0 und ergötzte sich offensichtlich zu sehr an seinem Lauf. Während der eingewechselte Janik Springmann begann, eine Power-Point Präsentation für die Uni vorzubereiten, Nerge schon einmal einen Tisch beim Griechen bestellte und Daniel Hohmeier sich schon Gedanken über das kommende Wölpinghäuser Schützenfest machte, verkürzte Hagenburgs Dritte durch Christoph Tieste auf 1:3 (38.).
Kramers rot angeschwollener Kopf wurde in der 60. Minute noch ein bisschen farbenfroher, als Hohmeier einen Freistoß bereitwillig zum vermeintlichen 2:3 passieren ließ. Während die Hagenburger bereits feierten, lachte sich das Trio Hohmeier, Nerge und Carl Grimpe heimlich ins Fäustchen, hatten sie doch als einzige bemerkt, dass der Freistoß zuvor vom Referee als indirekt angezeigt wurde. "Sowas weiß man doch", zuckte Nerge lapidar mit den Schultern, während die Hagenburger Ordner den fuchsteufelswilden Kramer beinahe des Feldes verwiesen hätten. Nach dem Kurz-Comeback von Konditionswunder Nashaet Waad Hamo, war es Haitham Ouski, der seine Mannschaft per Sololauf mit dem 4:1 (64.) erlöste und damit sogar Kramer wieder ein Lächeln aufs Gesicht zauberte.

Sonntag (14 Uhr) geht es für den SVD mit einem Heimspiel gegen die FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen III weiter. Die Gäste sind in dieser Serie für ihre starke Offensive durchaus gefürchtet, verteidigen aber auch mit der Methode Scheunentor. Das Duell verspricht nicht nur wegen des Comebacks von "Lame Duck" Nicolas Tréboute Hochspannung.

Unsere neue Boule-Bahn steht

Seit kurzer Zeit kann jetzt auf den neu angelegten Bahnen zwischen
Fußballplatz und Vereinsheim bei uns auch Boule gespielt werden.
Wir freuen uns auf nette, gemeinsame Tage/Abende und Turniere
im Zeichen des geselligen Sports. Hier schon einmal ein paar Bilder
von der Einweihung, die Lust auf mehr machen dürften:




SV Wölpinghausen triumphiert beim Boule-Wintercup 2019

20 Mannschaften waren der Einladung von Sascha Nerge und dem SV Düdinghausen-Auhagen gefolgt,
um am vergangenen Samstag
(12.01.)  den diesjährigen Boule-Hallenmeister zu ermitteln.

Bereits im Vorfeld hatten zahlreich ehrenamtliche Helfer i
n liebevoller Kleinarbeit alles dafür getan, um
die Veranstaltung zu einem Erfolg werden zu lassen
.  Rolf zeichnete für den Aufbau von vier Spielfeldern
in der Halle verantwortlich, wobei die Firma Stelling Holzbau das notwendige Material dafür gespendet hatte.
Sabine, Kerstin, Simon, Manfred, Doris, Horst und Günni hatten den Gastronomiebereich optimal hergerichtet.
Die Spielplanung hatte Sascha übernommen und wurde dabei tatkräftig von Simon und Mirko unterstützt.
Um den Gaumenschmaus zu komplettieren, hatten
Helga Grimpe, Stefanie Grimpe und Nicole Nerge jeweils einen leckeren Kuchen gespendet.
Vielen Dank an alle Beteiligten!!!

Bei den teil
nehmenden Teams gab es viele bekannte Gesichter aus Auhagen, Sachsenhagen, Wölpinghausen und Haste.
So waren auch die Titelverteidiger des Outdoor Cups 2017 und 2018 mit an Bord. Neu hinzugekommen waren die "Deisterhessen"
aus Rodenberg sowie die "Boulefreunde" aus Münchehagen, die sogar mit zwei Teams vertreten waren.

Die Vorrunde – jede Menge Überraschungen
Die hochgehandelten Favoriten und Gewinner der vergangenen zwei Veranstaltungen kamen anscheinend nicht mit dem Untergrund zurecht.

So schied der Sommergewinner "here for beer" mit vier krachenden Niederlagen als Gruppenletzter aus. Viel besser machten es auch die
"
Sängerknaben" und die "Schoppenkegler" nicht. Beide verfehlten das Weiterkommen mit nur einem Sieg deutlich.
Die positive Überraschung der Vorrunde waren die Jungs des
"SVS 3. Herren". Als einzige Mannschaft marschierten die Kanal-Kicker mit einer
weißen Weste durch die Vorrunde. Es gelang ihnen sogar, in der Spielzeit von 30 Minuten in jeder Partie 13 Punkte zu erzielen. Das Turnier
hatte von nun an einen neuen Favoriten.

Die K.O. Runde – es wird ernst
In den Viertelfinalspielen besiegten die "
Camper" die "rote Funny" recht souverän mit 13:4. Auch die "Münchehäger Boulefreunde 2" ließen im
Spiel gegen die "Haster Schweinchenjäger" nichts anbrennen und zogen mit 13:6 ins Halbfinale ein. Die Partie zwischen dem "SV Wölpinghausen 2"
und "Flashover Haste" endete knapp mit 13:11 zu Gunsten unserer Sportsfreunde aus Wölpinghausen. Die "Deisterhesse", eine sehr ambitionierte
Truppe, hatte gegen die "SVS 3. Herren" ebenfalls mit 11:13 das Nachsehen.

Im Halbfinale kam es zu der wohl dramatischsten Partie des Turniers. Beim Aufeinandertreffen der "
Camper" und der "3. Herren des SVS" stand es
10:7 für die Camper, die aber in der darauffolgenden Aufnahme so ziemlich alles verkehrt machten, sich einen Fünfer einfingen und damit 10:12 im
Hintertreffen waren. Die Jungs vom SVS nutzten das Momentum aber nicht und mussten so doch noch die bittere 12:13-Niederlage hinnehmen.
Im zweiten Semifinale
merkte man deutlich, dass der "SV Wölpinghausen" immer besser mit dem Belag zurechtkam. Folgerichtig wurde den befreundeten
"
Boulefreunden" aus Münchehagen beim 13:6 die Grenzen aufgezeigt.
Im Spiel um Platz drei
trumpften die "3. Herren" noch einmal auf und sicherten sich mit einem 13:1 den Bronzerang.
Auch das Finale bot keine Spannung. Es schien, als ob
die "Camper" ihr Pulver verschossen hätten. Der SV Wölpinghausen legte eine ganz starke Partie
aufs Feld und siegte deutlich mit 13:2.
Gratulation zu dieser gelungenen Darbietung!



Moin, moin liebe Freunde des SVD,

mit folgenden Terminen startet der Verein ins Neue Jahr:

05.01.2019: Hobby-Hallenturnier

12.01.2019: Indoor-Bouleturnier

16.02.2019: Jahreshauptversammlung

Wir freuen uns auf euch!!

SVD verspielt 2:0-Führung

Der SV Düdinghausen-Auhagen hat es in der 4. Kreisklasse Schaumburg verpasst, an der direkt vor ihm platzierten SG Rot-Weiß Stadthagen II vorbeizuziehen. Am Ostersamstag trennten sich die beiden Teams mit 2:2, nachdem es lange Zeit nach dem dritten Dreier in Folge für das Team von Coach Daniel Lübking ausgesehen hatte. Aufgrund einer unglaublich schlechten zweiten Halbzeit des SVD egalisierten die Gäste aber schlussendlich verdient die von Matthias "Marathon" Hinse (3.) und Nashaet Waad Hamo (32.) herausgeschossene Führung.

Das Spiel begann zunächst einmal mit zwei erfreulichen Comebacks: Sascha Nerge gesellte sich nach einer mehrmonatigen Pause zu Kevka Konoplyanka in die Innenverteidigung, obwohl der Routinier insgeheim auf eine Nominierung im Sturmzentrum spekuliert hatte. Diesen Wunsch quittierte Übungsleiter Lübking nur mit einem müden Lächeln und beorderte stattdessen Comebacker Nummer zwei in den Angriff: "King" Widdel. Trotz einer nach eigenen Angaben sportlichen Abstinenz von einem Jahr, stand Widdel lediglich mit 20-minütiger Verspätung pünktlich auf der Matte, um seine fußballerische Qualität im 4. Kreis unter Beweis zu stellen.

Offenbar zusätzlich motiviert durch die gewonnene Qualität legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr. Nachdem Routinier Hinse aufgrund 67 vergebener Großchancen im vorherigen Spiel von seinen Mannschaftskollegen teilweise verspottet wurde, gab er in der 3. Minute die passende Antwort. Mit dem Rücken zum Tor ließ er aus 17 Metern einen selten dagewesenen Strahl los, gegen den Stadthagens Schlussmann letztendlich chancenlos war. Hinse bejubelte seine Bude leidenschaftlich mit einer Säge. Auch danach zeigte Auhagen gefällige Kombinationen, immer wieder angetrieben vom technisch starken Roberto "Flomino" Pätzold, sowie Stehgeiger Waad Hamo. Diese Kombo war es auch, die Auhagens Führung weiter ausbaute, kurz nachdem ein abgefälschter Schuss der Gäste gegen den Pfosten geklatscht war (30.). Pätzold zog im Eins-gegen-Eins in den Strafraum, da er ansonsten keine Anspielstationen hatte und wurde von seinem Gegner am Bein getroffen, sodass er ins Straucheln geriet. Obwohl er es schaffte, den Ball in die Mitte zu bringen, wo Hinse zum zweiten Mal netzte, entschied sich der Schiedsrichter, dem SVD lieber einen Elfmeter zuzusprechen. Waad Hamo bedankte sich und verwandelte vom Punkt, auch wenn man an der "Auhfield Road" sicherlich schon souveränere Versuche erlebt hatte.

In der zweiten Hälfte dachten die Gastgeber offenbar dann, dass es reichen würde, das Spiel zu verwalten. Nach vorne ging gar nichts mehr. Gute Kontersituationen wurden in kläglichster Art und Weise verspielt, während Rot-Weiß den SVD hinten regelrecht einschnürrte. Der überragende Spielmacher der Gäste Dennis Reckeweg startete dann mit einem Kracher gegen den Keeper Daniel Hohmeier machtlos war die Aufholjagd (66.). Auhagen konnte lediglich in zwei Situationen für Entlastung sorgen. Nicolas Tréboute nahm sich aus 25 Metern ein Herz und zog ab, scheiterte aber am gegnerischen Querbalken (75.). Auch Pätzold verzog nach einer Standardsituation aus dem Rückraum nur knapp (79.). Gerade als Auhagen das Spiel wieder besser im Griff zu haben schien, schlug Rot-Weiß etwas ungewollt zu. Eine als Flanke gedachte Bogenlampe von Sven Heidrich fand ihr Ziel im langen Eck des SVD-Tores (85.). Nach dem Ausgleich schienen beide Teams nicht mehr verlieren zu wollen und schaukelten das Remis über die Zeit.

Am kommenden Samstag empfängt der SVD Auhagen um 16 Uhr die Übermannschaft der Liga - den SV Victoria Sachsenhagen III - zum Lokalderby.

5. Störche Cup - Die Prominenz gibt sich die Ehre

(SN) Zu Saisonbeginn noch im DFB Pokal gegen die TSG Hoffenheim aktiv - Nach Saisonabschluss beim Spaß-Turnier im beschaulichen Auhagen die Sommerpause genießen. So geschehen am vergangenen Samstag. Auf der Sportanlage des SVD Auhagen fand der 5. Störche Cup statt.
9 Mannschaften traten an, um den Sieger zu ermitteln. Das Teilnehmerfeld war hochklassig besetzt. So fanden sich einige Spieler vom 1.FC Germania Egestorf/ Langreder( Schikora, Schuhmacher) oder dem Schaumburger Aushängeschild dem VfL Bückeburg (Stolte, L. Heine, Talat) ein. Außerdem war das weitere Teilnehmerfeld gespickt mit reichlich Erfahrung von Spielern der umliegenden Kreisligisten aus Sachsenhagen und Lüdersfeld. Die Teams haben bei ihrer Namensgebung Humor und Kreativität gezeigt. So traten Mannschaften wie Glasbier Rangers, Dynamo Tresen oder Athletico Bierfass  an.
Nach der Vorrunde kam es zu den Halbfinalpaarungen Borussia Torgasmus - Kapitän Duwers heiße Matrosen und SC Ham- Lippe - FC Hangover. Beide Partien endeten jeweils 3:1. Im durchaus spannenden Spiel um Platz 3 behielt der FC Hangover dann die Oberhand. Das Finale gestaltete sich dann überraschend deutlich. Die SC Ham - Lippe mit Spielern wie Stolte, L. Heine oder Talat vom VfL Bückeburg besiegte Borussia Torgasmus mit 3:0 und sicherte sich somit den Gewinn des Turniers.
Die Organisation des Turniers verlief nach Aussage des 1. Vorsitzenden Sascha Nerge reibungslos. Auch im nächsten Jahr wird es diese Veranstaltung wieder geben.

Foto: Bei der Ballannahme Marco Schikora; Spieler der Regionalliga- Mannschaft des 1.FC Germania Egestorf/ Langreder


Boßelturnier des SVD Auhagen ein voller Erfolg

Am Samstag fanden sich 15 Mannschaften auf dem Sportgelände des SVD ein, um sich beim 22. Auhäger Boßelturnier miteinander zu messen. Hierbei waren Betriebsmannschaften von Continental und VW Nutzfahrzeuge genauso vertreten, wie die hiesigen Sportvereine. Die Klootkugeln wurden dabei über eine 5 km lange Strecke durch den Auhäger Wald vor sich her getrieben. Dabei kam es nicht nur auf das Geschick beim Werfen an. Die Organisatoren des SVD hatten  sich einige Spiele ausgedacht. So gab es Disziplinen wie Teebeutelweitwurf oder „Bottle-Flip“. Außerdem wurde auch noch das Allgemeinwissen abgefragt.  Durch richtig beantwortete Fragen und gut gemeisterte Sonderprüfungen war es den Teams möglich, ihr Gesamtresultat noch zu verbessern. Im Gesamtklassement hatte der SVD Auhagen mit 112 Würfen die Nase vorn. Die Auhäger Schützen hielten somit die Auhäger Dorfjugend (121) auf Distanz. Platz 3 sicherte sich das Team der VW Nutzis mit 123 Würfen. Viele Spieler nutzen die Abendstunden noch aus, um bei kühlen Getränken sowie deftigen wie süßen Speisen über den Tagesverlauf zu fachsimpeln. Das Ende der Feiern stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.(SN)


SVD Auhagen stellt Schleppdach fertig

(SN)
Der SVD Auhagen hat in diesem Frühjahr ein Schleppdach am Sportheim errichtet. Die Überdachung soll als Unterstand bei Heimspielen und Veranstaltungen genutzt werden. Außerdem soll sie aber auch die Lokalität des Vereinsheims aufwerten. Nach Aussage des 1. Vorsitzenden Sascha Nerge haben die Mitglieder die Möglichkeit das Sportheim für private Veranstaltungen zu nutzen. Die Kapazität der SVD-Heimat erhöht sich durch die Baumaßnahme. So seien nun Feierlichkeiten mit bis zu 35 Personen möglich.
Die Umsetzung des Projekts erfolgte komplett in Eigenleistung. Insbesondere Sabine & Rolf Meier
leisteten eine Vielzahl von Arbeitsstunden um zu pflastern, betonieren, streichen und schreinern. Möglich wurde die Maßnahme jedoch erst durch die finanzielle Unterstützung der Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG. So unterstütze das Unternehmen den Verein mit 760 € aus dem Förderprogram Ideen werden Wirklichkeit.
Für ein Dankeschön konnte der Verein den Bereichsleiter des Regionalbereichs Schaumburg /Hameln Herrn Heinrich Matthias (2.von links) begrüßen.

Foto:

Von links: Heinz-Günther Grimpe, Heinrich Matthias, Siggi Faulhaber, Sascha Nerge

Dynamisches Duo entzaubert die Konkurrenz

Das diesjährige Krökelturnier gestaltete sich zu einer Machtdemonstration der favorisierten Paarung Nicolas Tréboute/Christian Reese, die sich in einem gut besetzten Teilnehmerfeld aus acht Mannschaften ungeschlagen durchs Turnier zauberten. Gespielt wurde zunächst in zwei 4-er-Gruppen mit Hin-und Rückspiel bis 6, wobei das Match beim Stand von 5:5 als Unentschieden gewertet wurde.
In der Gruppe A schienen die Kräfteverhältnisse relativ klar verteilt. Das Duo Ken Lohmann/Florian C. ballerte sich durch die Vorrunde und hatte nach drei Spieltagen 9 Punkte auf dem Konto, dahinter folgte die geballte Krökelerfahrung von Sascha Nerge und Dieter. Die Zusammenarbeit Yvonne Sokolowski/Holger Rieger haderte in der Hinrunde mit der mangelnden Chancenverwertung und stand abgeschlagen auf dem letzten Platz hinter Marcel Richter und Thomas Keil
. Doch in der Rückrunde sollte unvorhergesehenes geschehen. Lohmann/Florian C., womöglich in einem Gefühl haushoher Überlegenheit brachen in der Rückrunde beinahe komplett ein und konnten sich in einer hochspannenden Partie gegen Rieger/Sokolowski durch ein 5:5 gerade noch auf den 2. Platz retten. Rieger/Sokolowski agierten nach einigen taktischen Umstellungen in der Rückrunde mit dem Mute der Verzweiflung und boten für die Zuschauer dabei hohen Unterhaltungswert, als Sokolowski rotzfrech ein Tor mit dem Keeper ankündigte und dieser Aussage im nächsten Moment Taten folgen ließ. Das Halbfinale verpassten die „Sieger der Herzen“ mit 7 Punkten denkbar knapp. Den Gruppensieg sicherten sich am Ende Nerge/Dieter.

In der Gruppe B gestaltete sich die Lage etwas deutlicher. In der Hinrunde konnten Dominic Asche/Florian Blaser den Seriensieger Christian Reese und „Greenhorn“ Tréboute mit einem Unentschieden noch ärgern. In der Rückserie siegten die Favoriten mit 6:3 und sicherten sich souverän den ersten Tabellenplatz vor den Sachsenhäger Konkurrenten. Einen enormen Lernprozess scheint der Coach der ersten Mannschaft des SVD Auhagen, Sören Blunk, durchlaufen zu haben. Nachdem im letzten Jahr laut über seine beschränkten Fähigkeiten gelacht wurde, sicherte er sich mit seinem Partner Patrick  vor Petra/Marco immerhin den 3. Tabellenplatz und zog in das Spiel um Platz 5 ein.

In den Platzierungs-und Halbfinalspielen wurde der Modus etwas verändert und es wurde jetzt bis 10 gespielt. Im ersten Halbfinale entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel zwischen Asche/Blaser und den immer abgezockter agierenden Nerge/Dieter, die nach hartem Kampf am Ende mit 10:7 die Oberhand behielten. Im zweiten Halbfinale wurden Reese/Tréboute ihrer Favoritenrolle erneut gerecht und gewannen gegen „Kenno“/Florian C. mit 10:5.
In den Platzierungsspielen gewannen zunächst Richter/Keil
das Spiel um Platz 7 mit 10:4 gegen Petra und Marco. Sokolowski/Rieger vollendeten ihren Lauf und siegten gegen Sören Blunk/Patrick mit 10:5. Bevor es zum mit Spannung erwarteten Finale kam, wurde auch im Spiel um Platz 3 ein enges Duell zwischen Blaser/Asche und Lohmann/Florian C. erwartet. Doch bei den Zweitgenannten schien nach der furiosen Hinrunde wirklich die Luft raus oder der Kopf voll zu sein, so dass Blaser/Asche überraschend deutlich mit 10:6 siegten.
Im Endspiel begrüßten sich die Konkurrenten Nerge und Tréboute mit einem fetten Grinsen, da beide verständlicherweise mit nichts weniger als dem Finale gerechnet hatten. Tréboute/Reese brillierten traumwandlerisch wie sonst nur Goethe und Schiller in ihren Briefwechseln und hatten beim Stand von 9:5 eigentlich schon beide Hände am Pott. Bedingt durch den Kampfgeist von Nerge/Dieter, aber auch durch eine eigene „Laissez-faire“-Einstellung stand es plötzlich nur noch 9:8 und die Außenseiter drückten, ehe ein unglückliches Eigentor von Dieter für das Ende des Spiels sorgte.

4. Boule-Cup 2016

Der diesjährige Boule –Cup kann als kompletter Erfolg gewertet werden. Nicht nur, dass Petrus mit 28°C und dauerhaften Sonnenschein einen wundervollen Rahmen geschaffen hatte, auch die Anzahl an Mannschaften, Gästen und Helfern war beeindruckend.
Die Turnierleitung hatte in diesem Jahr wenig Sorge, das Teilnehmerfeld zu besetzen. Die anvisierten 20 Mannschaften wurden sogar deutlich übertroffen. Zwischenzeitlich gab es 27 Anmeldungen! Die Grenze wurde bei 24 Mannschaften gezogen.  In 52 Spielen wurde im gleichen Modus der Fußball-EM der Sieger ermittelt.  Da man schon vor dem Turnier vermutete, dass es ein langer Tag werden könnte, entschied man sich eine provisorische Flutlichtanlage zu installieren. Hierzu wurden die beiden Trainingsstrahler vom Sportplatz demontiert und zum Dorfplatz getragen.

Die Spiele der Vorrunde zeigten einige Überraschungen. Unsere Refugees bewiesen viel Geschick an der Kugel und erreichten souverän das Achtelfinale. Gleich taten es ihnen die ebenfalls zum ersten Mal gestarteten Mannschaften here for beer, SVD 1. Herren und second hand United.
Andere Neulinge, wie Rott 5 oder die kullernden Mäuse   mussten viel Lehrgeld bezahlen. Die übrigen Verdächtigen wie Floarschi, Die Habel, Die Camper, DKC, Die Schoppenkegler wurden alle ihrer Favoritenrolle gerecht und zogen in die K.O-Runde ein.
Diese machte deutlich, dass mit den Neuen zu rechnen ist. Die Refugees bezwangen die Camper und here for beer schaltete Floarschi aus. Der SVD verlor das Kanalderby gegen die Haster Schweinchenjäger.

Ab dem Viertelfinale wurde dann unter den Flutlichtmasten gespielt. Für die perfekte Ausleuchtung gab es von den Aktiven großes Lob.
Das sie gern im Dunkeln spielen, bewiesen unsere Freunde vom SV Wölpinghausen. Mit 3 Mannschaften an den Start gegangen schaffte es die 1. Mannschaft bis ins Viertelfinale, um dort mit einem Paukenschlag auf sich aufmerksam zu machen. Mit 11:1 schickten sie die Apres Ski Herren 2 zum Tresenbereich. –Hier bewies die Truppe „Nehmerqualitäten" DKC eierte die Refugees mit einem knappen 11:9 raus. Die Schweinchenjäger und die Rumkugeln hatten gegen die Poschlods und here for beer nicht genug entgegen zu setzen und schieden aus.
Im Halbfinale zeigten die Poschlods ihre Klasse und spielten den SV Wölpinghausen mit 13:8 an die Wand. Das zweite Halbfinale war eine knappe Kiste. Mit 13:11 mit dem besseren Ende für DKC.
Das Spiel um Platz drei war an Dramatik und Spieldauer kaum zu überbieten. Am Ende stand es 13:12 für den SV Wölpinghausen.
Das Finale wiederum war überraschend deutlich. Den Poschlods ging ein wenig die Puste aus und die gemachten Fehler wurden brutal bestraft. Um 23:20 wurde das Spiel mit 13:4 für DKC beendet.

Nach knapp 13 1/2 Stunden war ein langer, aber sehr schöner Tag beendet.
Ein großes Dankeschön gilt unseren Helfern, die diesen Tag zu einer runden Sache gemacht haben!


Die Sieger von Links: 3.Platz SV Wölpinghausen/1.Platz DKC/2.Platz Die Poschlods

Der Turning Point des SVD?

Einen großen Befreiungsschlag konnte die erste Mannschaft des SV Düdinghausen-Auhagen beim zuvor verlustpunktfreien SV Victoria Lauenau II feiern. Trotz einiger Negativerlebnisse in den vorangegangen Wochen und einem frühen 0:2-Rückstand ließen die Blunk-Schützlinge den Kopf nicht hängen und drehten angetrieben vom überragenden Ingo Poschlod das Spiel noch in einen 4:2-Sieg.

Coach Sören Blunk reagierte auf die Gegentorflut und beorderte die beiden Flüchtlinge Arthur Artes und Florian Pätzold aufgrund der vergangenen Spiele zurück in die Viererkette, in der auch „Blue Eyes“ Bergmann und Terrier Maik Brandes verteidigten. Rathey markierte den Staubsauger vor der Abwehr, die Flügel beackterten Khodede und Tréboute, während Poschlod auf seine Spezialposition hinter das dynamische Duo Widdel/Schreiber rückte.

Nach einer kleinen Krisensitzung vor Beginn der Partie gingen die Gäste aus Auhagen hochkonzentriert in die Begegnung. Schließlich hatte man mit dem Kontrahenten aufgrund der vorherigen Spielzeit noch 1-2 Rechnungen zu begleichen. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld schickte Poschlod geistesgegenwärtig Schreiber auf die Reise, der aber nach einem Weltklassereflex im 1-gegen-1 am Keeper scheiterte (5.). Fast im Gegenzug wurde der SVD brutal dafür bestraft. Bergmann ließ einen eigentlich harmlosen Steilpass durch seine Hosenträger passieren und Lauenaus Geider schob eiskalt zum 1:0 ein (7.). Der SVD machte weiter und schob immer wieder über den kaum zu haltenden Artes über rechts an, musste jedoch wieder eine kalte Dusche hinnehmen. Bergmann ließ im Stile eines besoffenen Kneipenschlägers den Ball wiederholt durch den Tunnel gleiten und wieder bedankte sich Geider – 2:0 (14.)! Der SVD meldete sich nur eine Minute später eindrucksvoll zurück; Schreiber setze nach, als ein Lauenauer Abwehrspieler den Ball ins Toraus passieren lassen wollte und beförderte das Leder noch vor der rundlich gezogenen Markierung unter lautstarken Protesten der Experten von außen in die Mitte. Widdel setzte nach und wurde plump von den Beinen geholt – Elfmeter! Nachdem Poschlod vor einigen Wochen noch trotz lautstarker Proteste seinerseits der Ball von Tréboute vor der Nase weggeschnappt wurde, ließ er sich dieses Mal nicht die Butter vom Brot nehmen, trat an und verkürzte auf 2:1 (15.). Dieses Erfolgserlebnis hatten die selbsternannten Aufstiegsanwärter offenbar gebraucht und so rollte Angriffswelle um Angriffswelle auf das Tor der Gastgeber zu. Zunächst scheiterte der junge Khodede nach Flanke Tréboute aus spitzem Winkel am Keeper (21.), dann beförderte Widdel den Ball knapp am Kasten vorbei (25.) und schließlich scheiterte Schreiber mit einem seiner wilden Schüsse aus knapp 25 m an Keeper und Aluminium (28.). Doch dann war die Zeit gekommen: nachdem Tréboute zum dritten Mal in Folge Poschlod den Einwurf punktgenau in den Fuß warf, und dessen Gegenspieler auch beim dritten Mal noch nicht verstanden hatte, wie man den Altmeister zu verteidigen hat, beförderte dieser den Ball mit großer Übersicht in die Mitte, wo sich Schreiber bedankte und zum 2:2 egalisierte (32.). Die letzte Viertelstunde gestaltete sich recht ausgeglichen und beide Mannschaften spielten mit offenem Visier bis zum Pausentee weiter nach vorne – am Ergebnis sollte sich bis dahin aber nichts mehr ändern.

Zur Halbzeit nahmen die Gastgeber mit Geider ihren besten Mann vom Feld, was dem SVD in die Karten spielte, weil sich Lauenau fortan komplett ungefährlich zeigte. Fast hätte Artes durch ein selten dämliches Ballwegschlagen unmittelbar nach Wiederanpfiff die gelb-rote Karte gesehen, der Schiedsrichter entschied sich jedoch aufgrund der oft unterhaltsamen „Bed Time Stories“ von Artes diesen auf dem Feld zu belassen. Nach einem von Tréboute initiierten Angriff über die linke Seite, setzte sich Poschlod gegen einen Gegenspieler durch und beförderte den Ball in Zeitlupe in die Mitte, was offenbar für den Lauenauer Verteidiger noch immer zu schnell war, um seine Hand aus der Schusslinie zu bringen, so dass dem umsichtigen Schiedsrichter nichts anderes übrig blieb, als erneut auf den Punkt zu zeigen. Da Poschi dieses Mal weit und breit nicht zu sehen war, übernahm Meister Petz die Verantwortung und verwandelte sicher zum 2:3. Der SVD hatte die Begegnung gedreht und lauerte fortan auf Konter, die man in schöner Regelmäßigkeit auch bekam, dabei aber nicht konsequent genug agierte. Die größe Chance zur Vorentscheidung hatte Schreiber, der frei vor dem Tor aber auf der Träne eines sich ständig beschwerenden gegnerischen Verteidigers ausrutschte und den Ball über den Kasten beförderte (75.). Nur 5 Minuten später warf sich Schreiber aber wieder todesmutig in einen Zweikampf, wurde dabei ausgeknockt, was aber nichts daran änderte, dass der Auhäger Konter nicht mehr zu stoppen war. Poschlod krönte seine Gala mit einem uneigennützigen Querpass auf Widdel, der seine anonymen Anrufer aus der Nacht von Freitag auf Samstag Lügen strafte und den Ball aus 2 m wuchtig über die Linie bugsierte. Lauenau warf nun noch einmal alles nach vorne und kam auch in der 88. Minute noch zu einer Großchance, die Sören Blunk im Tor sehr gut parierte.

Der SVD befindet sich mit 6 Punkten nach sechs Spielen im Tabellenmittelfeld, hat aber gezeigt, dass er an guten Tagen jede Mannschaft in dieser Klasse besiegen kann.
Ob dieser Erfolg nicht nur ein Strohfeuer ist, wird sich erst am 18.09.2016 zeigen, wenn man beim Absteiger FC Hevesen II vorstellig wird. Anstoß ist um 13:15 Uhr.

Das Wunder von Auhfield

Was man ansonsten bei sehr guten Kinofilmen, vermeintlich komischen Situationen oder anderen besonderen Ereignissen erlebt, wenn man sie versucht einem Unbeteiligten näher zu bringen, gilt auch für die Saison 2015/16 des SVD Auhagen – man muss dabei gewesen sein, um es zu verstehen. Nach einer desaströsen Hinrunde, in der man lediglich einen Punkt ergattern konnte, legte man eine schier unglaubliche Rückrunde hin und konnte sogar frühzeitig den Klassenerhalt feiern.

Auhagen startete mit seinem Trainer „Siggi" Faulhaber in die Saison, der seine Mannen in der Vorsaison zum Klassenerhalt geführt hatte und sich für die anstehende Spielzeit einiges ausgerechnet hatte. In der Vorbereitung wurde er jedoch von einem Großteil der Mannschaft enttäuscht; mangelnde Trainingsbeteiligung, Motivationsprobleme, Verletzungssorgen und berufliche Verpflichtungen sorgten dafür, dass das Team in einem schlechten körperlichen Zustand in die Spielzeit startete. Zwar konnte man die Spiele aufgrund seiner spielerischen Klasse oftmals über lange Zeit offen gestalten, brach aber in den letzten 20 Minuten in schöner Regelmäßigkeit ein, so dass man schnell in einen Negativlauf gelangte. Führungsfigur Marcel Faulhaber fiel fast die komplette Hinrunde aus und der Glaube daran Spiele gewinnen zu können, ging nach jeder weiteren Pleite fast gegen Null. Der größte Rückschlag war paradoxerweise der einzige Punktgewinn gegen den SV Victoria Lauenau, als man in den letzten 15 Minuten einen 4:0-Vorsprung verspielte und am Ende sogar von Glück reden musste, das Spiel nicht verloren zu haben.

In der Winterpause schien es zunächst noch schlimmer zu kommen. Die Leistungsträger Faulhaber und Schreiber überlegten den Verein zu verlassen, ließen sich aber am Ende doch überreden die Saison zu Ende zu spielen. Zusätzlich gelangen dem SVD mehrere Glücksgriffe. Mit Arthur Ates, Florian Pätzold, Haytham Ouski und Rückkehrer Ingo Poschlod stießen vier verlässliche Akteure mit großer Qualität zur Mannschaft. Der neuinstallierte Trainer Sören Blunk besaß darüber hinaus den Mut zum ersten Mal in der SVD-Geschichte die Viererkette zu etablieren. Die Mannschaft wollte das Unmögliche möglich machen und zog in der Vorbereitung sehr gut mit, um den 12-Punkte-Rückstand auf das rettende Ufer gutmachen zu können. Wiederum sorgte der SV Victoria Lauenau für einen Dämpfer, als der SVD sein erstes Rückrundenspiel beim Konkurrenten mit 2:4 vergeigte. Doch anstatt sich gehen zu lassen, zeigte der SVD Charakter und feiert in der folgenden Woche mit einem 3:1 über SW Enzen seinen ersten Saisonsieg. Von da an hatte man Blut geleckt und kämpfte nicht nur, sondern zeigte auch sehr ansehnlichen Fußball. Eine lange Siegesserie war die Konsequenz, die nur von einer Niederlage gegen den späteren Tabellenersten TSV Krankenhagen unterbrochen worden. Highlights waren der Sieg beim favorisierten SC Rinteln II und der souveräne Derby-Triumph gegen den SV Sachsenhagen II. Trotz eines personellen Engpasses gegen den ETSV Haste am 24. Spieltag, ließen sich die Männer von „Blunky" nicht mehr von ihrem Ziel abbringen und konnten mit einem 3:0 über ihren Lieblingsgegner zwei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt feiern – das Wunder von Auhfield war vollbracht!

SVD Auhagen nicht zu stoppen

Am vergangenen Sonntag bestritten die Männers um Coach Sören Blunk ihr letztes Heimspiel in der Saison 2015/2016. Mit einem nicht unverdienten 2:0-Erfolg über den Gegner aus Ahnsen konnte man seine Serie auf sechs siegreiche Spiele in Folge ausbauen.

Im Tor stand, wie gewohnt, "Mr. ONS" Hermann. Vor ihm agierten der sich in jeden Ball reinwerfende Haytham Ouski, Danny "Freistoßspezialist" Grampe, Routinier Nerge und der neu in der Startelf stehende Dennis "Feuerwehrmann" Jülke.

Die rechte Mittelfeldposition bestückte der hochmotivierte Grillmeister Marvin Wolter,  der zum ersten Mal auf links agierende Artur "jemand muss mich 40 Min. vor Treffen aus Barsinghausen abholen, weil ich den Abend zuvor gefeiert habe und keine Lust hatte mich frühzeitig darum zu kümmern, abgeholt zu werden" Artes. Die 6er-Position wurde vom frisch an Ketten gelegten Ehemann Chris Rathey ausgefüllt. Auf der 10 unser Kapitän und Frauenheld Marcel Faulhaber. Im Sturm harmonierten die Games of Thrones-Fans Christian "Theon Grauffreud" Widdel und Pascal "Ramsay Bolton" Schreiber.

Auhagen bestimmte die ersten 45 Minuten. Zweikämpfe wurden angenommen, Fehlpässe wurden auf ein Minimum reduziert und die feinsten Spielzüge gab es zu sehen.
Die Mannschaft von Sören "Ancelotti" Blunk hatte mehrere Möglichkeiten die Führung zu erzielen, vergab diese aber leichtfertig. Bis zur 40. Minute mussten die 112 Ultras vom SVD sich gedulden, ehe Schreiber das 1:0 nach sehr guter Vorarbeit von Widdel erzielen konnte.

In Spielhälfte zwei war von dem bestimmenden Spiel der Auhager nichts mehr zu sehen. Der Kontrahent aus Ahnsen beherrschte das Spiel und hatte einige Möglichkeiten den Auhägern den Ausgleich einzuschenken. Endstation war dann aber an dem in dieser Saison besten Mann im Tor Steffen Hermann!

In der 75. konnte Sturmliebling Christian Widdel das 2:0 nach starker Einzelaktion erzielen und den Sack somit zumachen. Mit dem sechsten Sieg in Folge reist man morgen (Sonntag) nach Hespe, um dort die hervorragende Rückrunde mit einem Sieg zu beenden, bevor es in die verdiente Sommerpause geht.

Verlassen werden den SVD Auhagen aufgrund persönlicher Gründe Dennis Jülke und Patrick Mädje. Beiden danken wir für Ihr Engagement und wünschen ihnen viel Glück für die Zukunft! Haltet die Ohren sauber!

SVD setzt Siegesserie zum Klassenerhalt fort

Die Elf von Trainer Blunk hatte in dem Spiel gegen den ETSV Haste die Möglichkeit,den Klassenerhalt klarzumachen, musste aber in der Startformation umbauen.
Kampfsau Artes sowie Spielmacher Faulhaber und der stets hochmotivierte Wolter sagten ab und so rutschten "Seppl" Hohmeier,
Nerge sowie der wiedergenesene Altmeister Poschlod wieder in die Startelf.

Der SVD versuchte mit dem Selbstvertrauen der letzten Spiele spielerisch Torchancen zu erarbeiten, wurde aber oft nur gefährlich über Konter,
lange Bälle oder weit reingebrachte Einwürfe in den 16-er der Haster. Beste Torchancen wurden von Poschlod und Pätzold in der ersten Halbzeit vergeben.
Mit zunehmender Spieldauer erspielten sich die Haster mehr Spielanteile und besaßen einige Torchancen, die Keeper "Apu" Hermann glänzend parierte.
Insgesamt war die Leistung in der ersten Halbzeit zu wenig, um die drei Punkte in Auhagen zu behalten.

Mit Anfang der zweiten Halbzeit begannen die Haster über die Entscheidungen des Unparteiischen zu meckern und seine Fähigkeiten als Schiedsrichter in Frage zu stellen.
In der 57. Minute dann das 1:0. "Schlitzohr" Poschlod blockierte den Versuch des gegnerischen Torwarts den Ball zu einem Mitspieler zu rollen,
gewann das anschließende Laufduell und schob ein. In der 67. Min kam Jülke für Tréboute, der wieder einmal seinem Spitznamen als "Zidane" keine Ehre bereiten konnte.
Das Spiel wurde intensiver und die Proteste der Haster über die Schiedsrichter-Entscheidungen immer lauter.
Der nächste Wechsel wurde in der 76. Minute vollzogen; einer der es in sich haben sollte. Widdel kam für Hohmeier und drückte der Partie fortan seinen Stempel auf.
Zunächst wurde der Haster Damon Hill aber völlig zurecht mit gelb-rot des Feldes verwiesen, als er es wagte einen Abschlag von Hermann zu unterbinden.
Ouski, der während des Spiels gefühlt 47 Seitfallzieher in der Nähe des eigenen Strafraums fabrizierte, wurde in der 88. Min von "Jumpman" Springmann erlöst.
Nach einer gegnerischen Ecke konterte der SVD über die Stationen Poschlod, Pätzold, Widdel(!!!) und abschließend Schreiber,der den Ball am Goalie vorbeispitzelte.
Das 3:0 fiel direkt danach. Nach einem Außenristpass an der Grenze zum Orgasmus von Widdel, drosch Schreiber das Leder eiskalt ins Netz und erhöhte sein Torekonto auf 22.
Der Schlusspfiff besiegelte bereits zwei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt des SVD, nachdem man in der Hinrunde lediglich einen Punkt auf der Habenseite verbucht hatte.

Bestnoten verdienten sich "Teamplayer" Schreiber, "The Wall" Sascha Nerge und der wandelnde Außenrist Arturo Wie
ddel.
Am 22.05.
empfängt der SVD dann zuhause den TSV Ahnsen und peilt den einstelligen Tabellenplatz an. Angepfiffen wird die Begegnung um 15 Uhr.

Kommt vorbei, es lohn sich noch immer!!


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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